1

So macht Welpentraining richtig Spaß

Welpe erster WorkshopZur Zeit habe ich das große Glück, dass ich für ein paar Wochen auf den Welpen meiner Freundin aufpassen darf. Luzie ist ein Pudelmix und inzwischen schon gar kein Welpe mehr. Denn heute (7.8.2020) ist sie schon 19 Wochen.

Erste Workshop- und Reiseerfahrungen

Die letzten Tage war ich auf der Sommerakademie der TOP Trainer. Das ist unser jährliches Treffen zum Austausch untereinander. Mit Vorträgen, Workshops, gemeinsamem Training und vielen Diskussionen vergehen die Tage immer wie im Flug.

Aber davon mehr in einem anderen Beitrag.

Luzie durfte in diesem Jahr mit. Eine tolle Gelegenheit, ganz viel Neues zu erfahren und zu lernen.

Was soll ich sagen? – Ich bin ehrlich begeistert von Luzie.

Knapp 2 Stunden Autofahrt waren überhaupt kein Problem. Ich habe keinen Mucks gehört. Luzie hat friedlich in ihrer Box geschlafen.

Toller Trainingsort

trainingsortUnser Treffen fand im Hundezentrum Siegerland statt. Das ist ein riesiges Gelände mit mehreren Trainingswiesen, Trainingshallen, Wald, Teich und man kann dort sogar wohnen. Das ist super praktisch.

Überall sind Figuren (Hunde, Menschen, Hase, Kuh, etc.) aufgestellt. Es gibt viele Geräte wie Tunnel, Wackelbretter, Hängebrücke, Laufstege. So gibt es immer etwas Neues zu entdecken.

Ein Paradies für Menschen mit Hund.

Klein Luzie zeigte sich unerschrocken gegenüber allen Herausforderungen. Egal, ob Wackelbrett oder verschiedene Untergründe. Es gab nur ganz wenige Sachen, die sie zunächst ein bisschen misstrauisch betrachtet hat. Mit ein bisschen Unterstützung schafft sie es aber ganz schnell, damit klar zu kommen.

Auch die anderen Menschen und ganz viele verschiedene Hunde hat sie prima gemeistert. War sie mal zu aufdringlich und wurde von einem anderen Hund zur Ordnung gerufen, hat sie sich einmal geschüttelt, dann war es wieder gut.

alle hunde outtakesTolles Team

Mit meinen Hunden das Zusammenleben passt auch super. Anfangs war Cleo nicht so begeistert. Jetzt wachsen die beiden immer mehr zusammen und haben gemeinsam richtig Spaß. Sie spielen und toben, dass mir das Herz aufgeht.

Meine Hunde wissen, dass ich sie auf Bänken oder Steinen immer fotografiere. Sie rasen schon von alleine hin und warten drauf. Natürlich habe ich das auch mit Luzie geübt. Gar nicht so einfach, zwischen den anderen Hunden sitzen zu bleiben und dann auch noch in die Kamera schauen. Das brauchte immer viele Fotos, bis mal ein brauchbares dabei war.

Die größte Herausforderung für mich

Du merkst, ich hatte eine Menge Spaß mit Luzie. Aber es gab auch eine Herausforderung.

Luzie konnte – zumindest in den ersten Tagen – nicht alleine im Zimmer bleiben. Obwohl meine Hunde bei ihr waren, fing sie an zu jammern. Das hieß für mich: Luzie kommt mit mir. Fast immer.

Ich habe ihre Decke und etwas zu knabbern mitgenommen. Wasser und Napf natürlich auch. Und dann haben wir ganz viel „Deckentraining“ gemacht. Das hat super geklappt. Trotz der anderen Menschen und Hunde in der Halle hat sie ganz toll auf ihrer Decke gelegen. Und auch entspannt geschlafen.

Zeit für Training nutzen

dekcentraining mit ablenkungWar sie wach, habe ich sie bei Vorträgen auch mal auf meinen Schoss genommen und ein bisschen „Zähne anschauen“, „Maul aufmachen“ oder „Ohren massieren“ geübt.

Luzie hat sich in die Herzen der Menschen gewedelt. Sie ist so ein liebenswerter und pflegeleichter Welpe, dass sie am liebsten jeder eingepackt und mit nach Hause genommen hätte.

Ab dem vierten Tag hat sie es dann geschafft, mit meinen Hunden im Zimmer zu bleiben ohne zu jammern. Aber da ist auf jeden Fall noch Potential nach oben.

Stubenreinheit ist bei Luzie überhaupt kein Problem. Das klappt prima. In der Pause raus aufs Gras. Nachts hält sie sowieso schon seit Wochen durch.

Die Heimfahrt war genauso unproblematisch wie die Hinfahrt. Ab ins Auto in die Box. Schlafen, bis wir Zuhause waren.

Fazit

Es macht super viel Spaß, mit dem Welpen bzw. Junghund die Welt zu erkunden. Diese Lebensfreude zu sehen und den Moment zu genießen.

Entspannen und schlafen geht immer und überall. Alleinbleiben muss noch mehr geübt werden. An lockerer Leine laufen klappt noch nicht bei viel Aufregung und wenn Luzie müde ist.

Da habe ich sie als Management-Maßnahme einfach getragen, wenn ich schnell von A nach B wollte. Allerdings wird sie langsam schwer. Sie wiegt jetzt fast 6 kg.

Ich würde sie sofort wieder mitnehmen. Das war eine tolle Zeit.

Claudia

P.S.: Wenn du Tipps zur Welpenerziehung brauchst, schau doch mal auf meinem Blog zur Welpenerziehung vorbei.

Click Here to Leave a Comment Below 1 comments