Mausi – Krallen schneiden

Krallen kürzen TrainingJuchuuu, die ersten Krallen sind inzwischen schon etwas kürzer. Wenn ich behaupte, es ist alles ganz entspannt, würde ich lügen.

Trotzdem finde ich es toll, dass Mausi es nach den paar Tagen schafft, ihre Vorderpfoten in meiner Hand zu lassen. Und ich kann daran herumfummeln. Sogar mit einem Gegenstand.

Nur wenige Trainingseinheiten

Deshalb habe ich kurzentschlossen einfach mal eine Kralle abgeknipst. Das findet Mausi zwar nicht wirklich prickelnd. Aber sie haut aber auch nicht komplett ab. Sondern kann nach der wohlverdienten Belohnung weitermachen.

Auf diese Art haben wir jetzt schon einige Krallen an den Vorderpfoten zumindest ein bisschen kürzen können. Es dauert zwar ein bisschen, bis wir dann endgültig am Ziel sind, aber Hauptsache, es wird nicht zu stressig.

Bei den Hinterpfoten sind wir noch nicht ganz so weit. Da fand Mausi das Anfassen ziemlich gruselig. Inzwischen klappt auch das ganz gut. Aber längeres Festhalten mag sie nicht. Deshalb üben wir das zunächst noch ein bisschen, bevor der Krallenknipser zum Einsatz kommt.

Das Gute ist, dass Mausi total verfressen ist. Wenn das Leckerliglas bereit steht, ist sie extrem kooperativ und fast durch nichts zu erschüttern. Sie fragt zwar zwischendurch immer mal nach, ob sie die Leckerli nicht vielleicht einfach so bekommen kann, aber das liegt ja in meiner Hand.

Vom ersten Anfassen der Pfote über das längere Halten bis zum ersten echten Kürzen brauchte es nur wenige Trainingseinheiten. Ich bin so begeistert, wie toll die Maus mitmacht.

Mausi hat Spaß am Training

Anscheinend hat sie sogar Spaß daran. Wir haben bisher immer im Flur geübt. Da mache ich die Tür zu und wir beide haben dort unsere Ruhe. Jetzt geht sie ab und zu schon an ihre Übungsstelle und wartet, dass es los geht.

Im Video siehst du eine Zusammenfassung unseres Krallenschneide-Trainings.

Und wie läuft es sonst so?

Mausi kämmenKämmen klappt recht gut. Sie fusselt viel mehr als meine langhaarigen Hunden. Unglaublich, was ich aus diesem kleinen Hund an Unterwolle kämme. Am Hinterteil mag sie es nicht besonders, für ein paar Kekse lässt sie Frauchen da aber auch dran.

Draußen ist so ziemlich alles mehr oder weniger gruselig. Am liebsten würde Mausi davonlaufen, wenn ein Jogger, Walker oder Spaziergänger kommt.

Wenn sie es besonders stressig findet, muss sie ganz oft Pippi machen. Begegnet uns niemand, findet sie das Gassigehen inzwischen glaube ich ganz cool. Sie läuft gut mit, bleibt aber auch gerne mal stehen und schnuppert intensiv.

Sogar neue Wege kann sie jetzt schon laufen, ohne dass sie sich alle paar Meter hinhockt. Die Welt ist gar nicht so gefährlich.

Sie schaut sich schon häufig zu mir um, das wird bei mir ja immer extrem hochwertig belohnt.

Was gehen wir als nächstes an?

Geschirr anziehen gefällt mir noch nicht. Sie lässt es sich gefallen und vielleicht wäre der ein oder andere damit zufrieden. Ich möchte gerne, dass sie den Kopf ins Geschirr steckt, wenn ich es hinhalte. Davon sind wir weit entfernt.

Die Grabschübung werden wir auch ins Programm aufnehmen. Denn die Annäherung der Hand findet sie nicht so prickelnd. Das ist aus meiner Sicht eine der wichtigsten Übungen, die jeder Hund kennen sollte. Übrigens findest du diese wichtige Übung in meinem Online-Kurs „Basis für eine gute Hundeerziehung“.

Beim Namen ist noch enormes Potential nach oben und mit dem Rückruf haben wir noch gar nicht gestartet.

Und natürlich sind weiterhin jeden Tag die Krallen dran. So werden sie nach und nach immer kürzer. Ich hoffe, dass wir die in Zukunft irgendwann gar nicht mehr schneiden müssen, weil sie sich die selbst abläuft.

Es gibt viel zu tun. Ich freue mich drauf.

Claudia

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