Juchuuuu – Mausi zieht ein

tierschutzhund zieht einWenn ein Hund aus dem Tierschutz einzieht, ist das mindestens genauso spannend als wenn ein Welpe einzieht. Vielleicht sogar noch spannender. Denn man kauft sich doch die ein oder andere Baustelle mit ein, die man beim Welpen erst selber produzieren muss.  (Pssssst, wenn bei dir ein Welpe eingezogen ist, schau mal HIER.)

Ich möchte dich teilhaben lassen an meinem Neuzugang und werde hier berichten, was wir so alles üben und wie es läuft.

Die Fahrt von ca. 450 km hat Mausi gut überstanden. Sie hat sich relativ schnell in die Box gelegt und hat auch geschlafen.

Zuhause angekommen, habe ich sie mit der Box reingetragen. Das ist die stressfreieste und sicherste Möglichkeit. So besteht keine Gefahr, dass der Hund irgendwie versehentlich ausbüchsen kann. Selbstverständlich geht die Boxentür erst auf, wenn die Haustüre zu ist.

Unbekannte Welt

Mausi ist ca. 9 Jahre alt und ich weiß nicht was für ein Mischling. Sie hat bisher offenbar nicht sehr viel kennengelernt.

Rausgehen findet sie gar nicht toll. Immerhin schafft sie es, draußen im Gras ihr Geschäft zu erledigen. Ich muss aber an der Leine mit ihr rausgehen. Freiwillig geht sie im Moment (noch) nicht raus. Und danach möchte sie sofort wieder rein.

Die Baustelle gehen wir natürlich sofort an und werden heute den Tag zum Garten erkunden nutzen. Da ich noch kein Geschirr haben, aus dem sie sicher nicht herauskommt, warte ich mit dem Rausgehen außerhalb des Grundstücks noch.

Apropos Geschirr. Das gefällt mir auch nicht. Man kann es ihr zwar anziehen, aber sie findet das extrem gruselig. Geschirr anziehen steht auch in nächster Zukunft auf dem Trainingsplan.

tierschutzhund lange krallenKrallen schneiden notwendig

Da sie in den letzten Monaten nur auf weichem Untergrund gelaufen ist, sind ihre Krallen viel zu lang. Die müssen ganz dringend gekürzt werden. Und schon ist der nächste Punkt auf der Liste. Wir üben Krallenschneiden.

Die Nacht war ruhig. Sie hatte sich gestern Abend gleich einen Platz im Körbchen gesichert und dort die ganze Nacht brav geschlafen.

Ansonsten kann ich noch gar nicht viel sagen. Wir werden uns in den nächsten Tagen einfach beschnuppern. Sie muss sich ja hier ein bisschen einfinden. Unsere Abläufe, das Haus, den Garten. Ich muss sie kennenlernen.

Und dann schau ich einfach, wie es sich entwickelt und wir üben das, was notwendig ist. Wir haben ja Zeit. Keiner drängelt uns. Sie muss sich nicht unbedingt streicheln lassen oder kuscheln. Und sie muss nicht gleich eine große Runde mitlaufen.

Mausi hat Hütte entdecktSie darf selbst entscheiden, wieviel Nähe sie möchte. Ich finde es super spannend und aufregend, die Entwicklung zu beobachten.

Gerade eben hat sie eine der Stoffhundehütten entdeckt und liegt jetzt dort. Da kann man aus der sicheren Höhle heraus alles beobachten. Ich glaube, das gefällt ihr.

Sie macht immer den Eindruck, als schwanke sie zwischen „Ich würde ja gerne“ und „Ich traue mich nicht“. Sie kommt zwar, aber hat gleichzeitig schon den Rückwärtsgang drin.

Ich bin gespannt, wann wir beim „Ich freue mich und ich traue mich“ ankommen.

Claudia

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