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Mausi – Der erste große Ausflug

Mausi - Erster großer AusflugDer erste ganze Tag mit Mausi ist gestern entspannt und ruhig verlaufen. Wir waren ein paar Mal im Garten. Da kann sie jetzt auch schon ganz alleine hinlaufen und Pippi machen.

Kein großes Programm am ersten Tag

Ansonsten gab es gestern viel Futter für Annäherung und sich aus der Hütte trauen.

Am Nachmittag war noch Besuch da. Klein Luzie – auf die ich immer mal gerne aufpasse – war ziemlich entsetzt, dass in ihrer Hütte ein fremder Hund sitzt. Nach dem Beschnuppern hat sie sich schnell beruhigt und festgestellt, dass Mausi kein Monster, sondern ganz nett ist.

Der erste große Ausflug

Mausi mutigAls ich mich und Meringa und Cleo heute morgen fertig gemacht habe zum Gassigehen, kam Mausi in den Flur getapert. Deshalb habe ich ihr kurzentschlossen ihr Geschirr angezogen und sie einfach mitgenommen.

Das hat erstaunlich gut geklappt. Sie war zwar anfangs nicht davon überzeugt, dass man nach dem Pippimachen noch weiter in die andere Richtung gehen muss, ist dann doch ganz gut mitgelaufen.

Naja, es war wie bei einem Welpen. Viel stehenbleiben, schauen,  schnuppern, überlegen, ob man nicht doch besser umdreht und nach Hause geht.

Aber alles in allem hat sie eine gute halbe Stunde tapfer durchgehalten. Sie konnte sogar Futter nehmen und die Rute war nur selten wirklich ganz unten.

Ich hatte extra mein Handy mitgenommen, damit ich unseren ersten Ausflug außerhalb des Gartens aufnehmen konnte.

Schau dir an, wie gut es geklappt hat.

Darauf kommt es an

Im Video erkläre ich auch kurz, worauf  ich achte:

  • Mausi mit Meringa und CleoZeit lassen – es gibt kein Ziel. Du musst nirgends hin. Es geht darum, dass der Hund die Umgebung kennenlernt.
  • Schnuppern lassen – was für uns die Augen sind, ist für den Hund die Nase.
  • Schauen lassen – gib dem Hund Zeit, sich umzusehen.
  • Für eine lockere Leine sorgen – zerre nicht an Leine herum. Eine lange Leine hilft.
  • Erwünschte Verhalten bestätigen – bemerke, wenn der Hund zu dir schaut, brav mitläuft, etc. Bestätige ihn verbal oder auch mit Fressen oder Spieli. Je nach Hund. Der Hund muss es mögen.
  • Keine Erwartungen, kein Druck – der Hund muss nicht Fußgehen oder Sitz machen oder oder oder. Er bekommt einfach Zeit, um seine Umgebung zu erkunden.

Du siehst auf dem Video, wie gut das klappt, wenn ich dem Hund so viel Zeit lasse, wie er braucht, aber durchaus auch mal aufmunternde Worte finde und ihn animiere.

Meringa und Cleo bekommen heute Nachmittag noch ihre große Runde, wo es nur um sie geht und ich sie bespaße. Denn heute Morgen waren sie nur „Mitläufer“. Es hat sich alles um Mausi gedreht.

Ich bin jedenfalls sehr stolz auf die kleine Maus. Das hat sie ganz supertoll gemeistert.

Claudia

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