Episode 21 – Entspannt an der Leine begegnen

Kennst du das auch? Eigentlich geht dein Hund ganz ordentlich an der Leine, aber wehe, es kommt ein hund-aggressiv-leineArtgenosse (bei manchen auch ein Jogger, Radfahrer, Auto, Personen aller Art,…) in Sicht.

Dein Hund wird zum Rambo! Er führt sich auf wie das gefährlichste Tier auf dieser Welt und dir graust es schon vor Begegnungen?

Dann bleib auf jeden Fall dran, denn heute erzähle ich, warum das aus meiner Sicht so ein häufiges Problem ist, was häufig empfohlen wird, aber nicht funktioniert und wie du es besser machen kannst.

Episode 21 – Endlich entspannt an der Leine begegnen

Einfach auf den unsichtbaren Startbutton ganz links klicken und schon kannst du zuhören!  Viel Spaß.

Show-Notes

Die wichtigsten Erkenntnisse

  1. Hunde randalieren nicht von Natur aus an der Leine.
  2. Zwei Hauptgründe: Als Welpe/Junghund werden sie immer an zerrender Leine zu anderen Hunden gelassen und plötzlich nicht mehr ODER sie bellen einfach mal und da ihr Mensch sofort reagiert, machen sie weiter.
  3. Häufig signalisiert der Mensch dem Hund durch Kurznehmen der Leine und eigener Unsicherheit / Panik: „Da kommt ein Feind!“
  4. Ablenken funktioniert nur begrenzte Zeit, da der Hund sehr schnell lernt, zu schauen, wo der „Feind“ ist, wenn der Mensch ihm etwas vor die Nase hält.
  5. Strafe funktioniert auch nicht oder nur begrenzte Zeit oder führt dazu, dass es noch schlimmer wird, da der Hund kein Alternativ-Verhalten lernt. Stattdessen lernt er, dass es immer sehr unangenehm für ihn wird, wenn ein „Feind“ auftaucht.
  6. In ausreichender Entfernung mit dem Training starten und ein erwünschtes Verhalten belohnen, ist wesentlich besser und nachhaltiger. Der Hund lernt, was er TUN soll. Ganz viele Hunde sind extrem froh, wenn sie etwas anderes tun dürfen.
  7. Distanz aufbauen, wenn der Hund das richtige tut, ist eine tolle Belohnung.
  8. Wow-Futter, auf das der Hund wirklich steht, funktioniert sehr gut im Gegensatz zu langweiligem Trockenfutter.
  9. Die eigene Einstellung macht einen riesigen Unterschied. Ob ich in die Situation gehe mit der Einstellung „Juchu, wir haben eine Chance zum Üben!“ oder „Oh weh, da kommt schon wieder einer!“, hat massive Auswirkungen auf das Verhalten des Hundes.
  10. Oft braucht es nur wenige Einzelstunden, um das Verhalten zu ändern. Ob es funktioniert, hängt vor allem davon ab, wie oft und konsequent der Mensch Zuhause übt. Wir können nur zeigen, wie es geht. TUN muss man es selbst.
  11. VORBEUGEN ist eine gute Idee: Wenn man das ruhige Vorbeigehen beim Welpen nicht als Selbstverständlichkeit nimmt, sondern bemerkt und belohnt, hat man gute Chancen, dass er das Verhalten beibehält. 🙂

Links

Hier kannst du nochmals nachlesen, wie du solche Begegnungen trainieren kannst.

In der nächsten Episode…

…möchte ich mich mal dem Thema Hundetrainer und Hundeschulen widmen! Mein Arbeitstitel lautet: Hundetrainer sind wie Ärzte. Fragt man 10, bekommt man 10 verschiedene Antworten!

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2 Kommentare:

  1. Kannst Du einen Tipp für das „Wow“ Belohnungsfutter geben?

    Was benutzt Du ?

    Grüße

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